Impact statt Kontakte sammeln: Executive Coach Peter Hackmair übers Netzwerken

1. Okt., 2026 | Gesprächiges

Peter Hackmair ist Executive Coach, Keynote-Speaker und Bestsellerautor mit mittlerweile vier Büchern. Bekannt ist er vor allem für ein Wort: Impact.

Bevor er dahin kam, war er Profifußballer in der Bundesliga. Bis drei Kreuzbandrisse seiner Karriere mit 25 ein Ende gesetzt haben. Aus der Krise wurde eine zweite Karriere, erst als Autor, dann als Speaker, heute als Coach für Unternehmer:innen, die viel erreicht haben und trotzdem spüren, da war doch noch was.

Sein eigener Podcast heißt Vom Erfolg zum Impact. Genau darum geht es auch bei uns: Was passiert, wenn du aufhörst, nur Erfolg zu wollen, und anfängst zu fragen, was du eigentlich hinterlassen willst?

Die Podcastfolge zum Nachlesen.
Foto: ©️Peter-Hackmair-Manuel Gruber

„Unterschätze nicht, was aus einer Begegnung werden kann.“ Peter Hackmair

In dieser Folge erzählt Peter, warum er heute lieber von Impact spricht als von Erfolg, wie sich sein Umfeld nach dem Ende seiner Fußballkarriere komplett neu sortiert hat und was für ihn einen wirklich wertvollen Kontakt ausmacht. Wir reden auch über seinen Opa, der ganz ohne Social Media Menschen berührt hat, und darüber, warum ein einziges gutes Gespräch mehr wert ist als zehn kurze.

In diesem Artikel liest du:

  • Warum Peter lieber von Impact spricht als von Erfolg
  • Wie sein Umfeld sich nach dem Ende seiner Fußballkarriere neu sortiert hat
  • Warum eine einzige Begegnung mehr auslösen kann, als du denkst

Mehr dazu in der Podcast-Folge: Jetzt gleich reinhören! Und hier die Zusammenfassung zum Lesen.

ERFOLG PLUS SINN GLEICH IMPACT

Für Peter ist Erfolg nicht das Ziel, sondern nur die halbe Gleichung. Impact entsteht erst, wenn Sinn dazukommt.

Was heißt das konkret? Nicht mehr fragen, was will ich erreichen, sondern was kann ich geben. Nicht mehr, weil es mehr Geld oder mehr Bekanntheit bringt, sondern weil es größer ist als man selbst.

Klingt groß. Ist für ihn aber ziemlich alltäglich: seiner Frau eine Viertelstunde mehr Schlaf schenken, dem Sohn beim Eislaufen zuschauen können, weil man sich die Zeit selbst einteilt. Impact fängt für Peter dort an, wo es niemand sieht.

DIE KABINE, DIE PLÖTZLICH NICHT MEHR SEIN PLATZ WAR

Mit 25, mitten in seiner Fußballkarriere, saß Peter in der Kabine und merkte: Das ist nicht mehr meins.

Guter Vertrag, Kindheitstraum erfüllt, Anerkennung von allen Seiten. Und trotzdem hat sich der Raum falsch angefühlt. Zwei, drei Jahre hat es gedauert, bis er den Vertrag gekündigt hat, ein Jahr bevor er ausgelaufen wäre.

Er nennt das seine Halbzeitpause, sieben Jahre, in denen er sich neu sortiert hat, bevor daraus seine zweite Karriere wurde.

NICHT JEDER ALTE KONTAKT ZIEHT MIT

    Manche seiner früheren Wegbegleiter sind noch heute dabei. Andere sagen offen, einen Ex-Kicker, der jetzt Bücher schreibt, könne man nicht ernst nehmen.

    Peter findet das nachvollziehbar. Als Sportler war er stark auf sich selbst bezogen, das gehört zum Job. Sein Umfeld musste sich genauso neu sortieren wie er selbst.

    WAS EINEN WIRKLICH GUTEN KONTAKT AUSMACHT

    Für seine kleinste, exklusivste Gruppe, den Impact Playmaker Circle mit maximal acht Plätzen, zählen für Peter nur drei Dinge: ob jemand sein Herz öffnen kann, ob Lebenserfahrung da ist, und ob Business-Erfahrung dazukommt.

    Sein liebstes Feedback dazu: Die Leute kommen wegen mir, aber sie bleiben wegen den Leuten, die da sind.

    SEIN OPA HAT ES VORGEMACHT, LANGE BEVOR ES DAS WORT IMPACT GAB

    Peters Opa hat Firmen aufgebaut, gekauft, verkauft, ganz ohne LinkedIn oder Reichweite. Sein Erfolgsrezept: Menschen in die Augen schauen und ernst nehmen. Egal ob Geschäftspartner oder Pistenraupenfahrer.

    Gefragt, was für ihn Erfolg war, hatte er nur einen Satz: Ohne Familie ist jeder Erfolg ein Misserfolg.

    „Unterschätze nicht, was aus einer Begegnung werden kann,“ sagt Peter. Vielleicht ist genau das der Grund, warum du diese Folge heute hörst.

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